Die Geschichte von Raymarine Marine Electronics

2022-01-06 11:28:00 / Shopnews
Die Geschichte von Raymarine Marine Electronics  -

Die Geschichte von Raymarine: Eine kurze Zusammenfassung

Die Firma war ursprünglich ein Teil des US-amerikanischen Unternehmens Raytheon, das 1923 sein ersten Echolot, ein Echotiefen-Echolot, auf den Markt brachte. Nachdem das Geschäft nun einige Dekaden so vor sich hin plätscherte, steigerte man 1958 seinen Marktanteil durch die Übernahme des Konkurrenten Apelco erheblich. Auch die Produktpalette wuchs durch die Fusion ebenfalls enorm. In Europa sollte man allerdings erst viel später Fuß fassen.
1990 kaufte man das 1974 von dem Erfinder und erfahrenem Seemann Derek Fawcett gegründete Unternehmen Nautech, das bis dato nur automatische Lenksysteme herstellte. Mit Sicherheit war die Übernahme von Nautech ein weiterer, elementarer Meilenstein in der Firmengeschichte. Zudem hatte man sich mit einem Schlag mit dem Kauf von Nautech auf dem so bedeutenden europäischen Markt etabliert.
1993 und 1998 folgten weitere Umschichtung bei Raytheon, aus denen schlussendlich 2001 das Unternehmen in seiner heutigen Form hervorging. 2001 bei der Gründung wurde die Division gleich von Hg übernommen. Unterstützt wurde der Management-Buy-Out durch die Firm Hg. Nachdem das Unternehmen für Fischfinder und Marinebedarf 2004 erstmalig an der Londoner Börse notierte wurde, vervierfachte Hg sein Investment innerhalb einiger weniger Jahre.
2005 unterstützte man die Weltumseglung der inzwischen von der Queen zur “Dame” ernannten Solo-Langstreckenseglerin Ellen MacArthur. Man sponserte MacArthur die nötige Ausrüstung und stand der erfahrenen Seglerin mit Rat und Tat zur Seite. Ohne Frage ein Coup, der die Bekanntheitswerte des Unternehmens durch die Decke katapultierte. Als 2007 – 2008 die globale Finanzkrise zuschlug, war die Freizeitboot-Industrie im Allgemeinen schwer betroffen. Als die Firma kurz vor der Insolvenz stand, bot sich FLIR Systems 2010 an, es zu übernehmen und so zu retten. Seit 2010 geht es wieder kontinuierlich bergauf mit dem Traditionsunternehmen und man schreibt wieder schwarze Zahlen. Auch profitieren die Qualität und Kapazität, die man herstellen kann, enorm von FLIR Systems, das schon vor der Rettung im US-amerikanischen Nasdaq 500 notiert war.


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